Heute hat es uns mal wieder erwischt. Kontakt mit Farangs (so titulieren Thais weißhäutige Touristen), und dann noch auf der Golfrunde. Bob und Niki (?), ein Paar aus Kanada, begleiten uns auf der Golfrunde in Springfield. In der Golfhochburg Hua Hin erstmal nichts außergewöhnliches, aber trotzdem nicht unser Ding. Nach dem üblichen small talk am ersten Abschlag lotet man sich aus und findet sich sympatisch oder auch nicht. Das Letztere trifft heute zu und so machen wir dieser menage á quatre am 9. Loch ein Ende und lassen die Zwei alleine weiterspielen. Ihnen ist´s recht, uns allemal. Das Geschrei und rumkommentieren nach jedem schlechten Schlag geht uns erheblich auf den Wecker und so sollen sie doch vor uns her spielen, die mit ihrer Elektro-Karre und wir traditionell zu Fuß. Auch unseren Caddies kommt die neue Aufteilung wohl entgegen und die Damen atmen sichtbar auf. So verläuft die Runde insgesamt suboptimal, Uwe hat seine üblichen Schwungprobleme und Annette ihre postoperativen Schmerzen und blinde Kontaktlinsen. Nach der Runde verabschieden wir uns ohne Mittagessen oder Dusche auf der Stelle, dieser von Farangs verseuchte Platz kann uns zukünftig gestohlen bleiben. Weissebescheid!
Da ist uns die Ruhe am Pool erheblich lieber, es kommen zwar neue Gäste noch und nöcher, aber keiner der neu eincheckenden Thais läßt sich blicken. Lesen, schwimmen, Internet, so geht der Nachmittag schnell vorbei und wir starten am frühen Abend einen neuen Versuch, ein geöffnetes Outlet vorzufinden. Das "Fly Now" hat erst vor einem Jahr eröffnet und hat die üblichen Modemarken im Angebot. Für uns ist nichts dabei und so schonen wir die Reisekasse. Die strapazieren wir wieder einmal bei uns im Restaurant bei Tom Yam Suppe und Thai-Nudeln. Das Sketolene (ein Mückenspray, im 7eleven erstanden) zeigt Wirkung und die Viecher lassen uns vorerst in Ruhe. Bis jetzt, beim Schreiben dieser Zeilen auf unserer Terrasse. Und wieder: Stich!!!
Samstag, 31. März 2012
Freitag, 30. März 2012
Moskitos, Majestic und Magenprobleme
Erst fällt die Air Condition aus, so gegen Mitternacht, bei immerhin noch 26° Zimmertemperatur sehr unangenehm. Dann spielen die Elektrogeister hell/dunkel mit unserer Zimmerbeleuchtung. Annette stellt die am Vortag abgesenkte Kühlschranktemperatur höher und dann funktioniert alles wieder! Versteht doch kein Mensch. Dann kommen die Mücken. Im Schlafzimmer kreisen Dutzende und an Schlaf ist vorerst nicht zu denken. Toller Einstieg in den Tag. Auch dieser Morgen haut uns von den Temperaturen fast um, gefühlte 30° um 7:00 Uhr beim Frühstück. Das wird wieder heiter auf dem Golfplatz.
Der Majestic Creek ist unser heutiges Ziel. Der Kurs wird gerade aufgemotzt und umgebaut. Das Clubhaus mit den schönen neuen Locker Rooms ist bereits fertig, von den 27 Löchern sind z.Z. 9 "under renovation", das tut dem Spielspaß aber keinen Abbruch, die restlichen 18 sind toll manikürt und wir sind mal wieder alleine auf dem Platz. Wahrscheinlich ist das offizielle Greenfee zu hoch, aber mit handeln bekommt Uwe THB 1.000 Rabatt, bleiben noch THB 1.500 auf der Kreditkartenabrechnung. Was er nicht auf der Rechnung hatte, war heute sein Spiel mit den Eisen und ein Magenproblem. Am 18. Loch zum Bogey eingeputtet, ist die Toilette so geraaaaade noch in Reichweite. Das war knapp. Aus zweierlei Gründen selten so geschwitzt. Hier bietet der Golfclub wieder mal eine kostenlose Massage nach der Runde an, Annette sagt nicht nein und läßt sich kneten, Uwe kühlt im Clubhaus lieber mit Singha-Bier.
Auf dem Rückweg fahren wir unsere örtliche Stammwäscherei an und geben kiloweise Wäsche ab. Zurück im Hotel erleben wir eine weitere Überraschung. Mindestens 45-50 Thais haben sich für diese Nacht einquartiert und veranstalten im Pool Wettspiele, es spielen blaue gegen pinke Badekappen. Nach 5 "Spiel ohne Grenzen"-Runden gewinnt blau. Wir ziehen uns nach 1,5 Stunden zurück und fahren nach einer weiteren Dusche nach Hua Hin ins Market Village, das größte Shoppingcenter der Stadt mit vielen Restaurants. Heute fallen wir aus dem Rahmen und speisen bei der Pizza Company, Thailands größte Pizza- und Pasta-Kette. Auf der Straße sieht man andauernd Mopeds mit dem bekannten 1112-Logo, das ist die landesweite Bestellhotline. Nach 2 x Super Deluxe wird es für Uwe Zeit, sich für die Lage der Toiletten zu interessieren, bevor es wieder knapp wird. Auch das klappt und so quälen wir uns durch den sagenhaften Wochenend-Verkehr im Stadtzentrum. Zu viele Menschen für so wenig Ort. Aber von Freitag bis Sonntag ist hier immer die Hölle los, wenn die Bangkoker Kurzurlaub machen. Um kurz vor acht erreichen wir das 10 km außerhalb gelegene "Fly Now" Outlet, doch die machen schon in 5 Minuten zu, Pech gehabt. Dann morgen noch ein Versuch und ab ins Residence.
Der Majestic Creek ist unser heutiges Ziel. Der Kurs wird gerade aufgemotzt und umgebaut. Das Clubhaus mit den schönen neuen Locker Rooms ist bereits fertig, von den 27 Löchern sind z.Z. 9 "under renovation", das tut dem Spielspaß aber keinen Abbruch, die restlichen 18 sind toll manikürt und wir sind mal wieder alleine auf dem Platz. Wahrscheinlich ist das offizielle Greenfee zu hoch, aber mit handeln bekommt Uwe THB 1.000 Rabatt, bleiben noch THB 1.500 auf der Kreditkartenabrechnung. Was er nicht auf der Rechnung hatte, war heute sein Spiel mit den Eisen und ein Magenproblem. Am 18. Loch zum Bogey eingeputtet, ist die Toilette so geraaaaade noch in Reichweite. Das war knapp. Aus zweierlei Gründen selten so geschwitzt. Hier bietet der Golfclub wieder mal eine kostenlose Massage nach der Runde an, Annette sagt nicht nein und läßt sich kneten, Uwe kühlt im Clubhaus lieber mit Singha-Bier.
Auf dem Rückweg fahren wir unsere örtliche Stammwäscherei an und geben kiloweise Wäsche ab. Zurück im Hotel erleben wir eine weitere Überraschung. Mindestens 45-50 Thais haben sich für diese Nacht einquartiert und veranstalten im Pool Wettspiele, es spielen blaue gegen pinke Badekappen. Nach 5 "Spiel ohne Grenzen"-Runden gewinnt blau. Wir ziehen uns nach 1,5 Stunden zurück und fahren nach einer weiteren Dusche nach Hua Hin ins Market Village, das größte Shoppingcenter der Stadt mit vielen Restaurants. Heute fallen wir aus dem Rahmen und speisen bei der Pizza Company, Thailands größte Pizza- und Pasta-Kette. Auf der Straße sieht man andauernd Mopeds mit dem bekannten 1112-Logo, das ist die landesweite Bestellhotline. Nach 2 x Super Deluxe wird es für Uwe Zeit, sich für die Lage der Toiletten zu interessieren, bevor es wieder knapp wird. Auch das klappt und so quälen wir uns durch den sagenhaften Wochenend-Verkehr im Stadtzentrum. Zu viele Menschen für so wenig Ort. Aber von Freitag bis Sonntag ist hier immer die Hölle los, wenn die Bangkoker Kurzurlaub machen. Um kurz vor acht erreichen wir das 10 km außerhalb gelegene "Fly Now" Outlet, doch die machen schon in 5 Minuten zu, Pech gehabt. Dann morgen noch ein Versuch und ab ins Residence.
Donnerstag, 29. März 2012
Am, im und aus dem Wasser
Hua Hin liegt bekanntlich am Meer, dies ist dann unsere einzige Destination mit Strandberührung (immerhin 10 Minuten!). Wasser war aber heute mehrfach ein Thema. Auf unserem Lieblingsplatz Kaeng Krachan am Rande des gleichnamigen Nationalparks (i.Ü. der größte Thailands) war Wasser allerdings heute kein Ziel für unsere Bälle, nur äußerlich durch erhebliches Schwitzen und sofortiger Flüssigkeitsaufnahme an den Rastkiosken. Der Golfplatz ist einsam gelegen, ca. 60 Kilometer Fahrt von Hua Hin und daher auch so gut wie nie voll. Wir waren nahezu die Einzigen auf dem 27-Loch-Platz, THB 1.000 Greenfee ist zudem noch ein Schnäppchen in dieser touristischen Region. Zufrieden und satt gegessen nach einem Mahl im Club fahren wir zurück in unser Hotel. Dieses liegt 5 km vom Strand entfernt, daher bleiben wir natürlich am Pool und sind die einzigen Gäste dort. Jetzt passiert das Unglaubliche: Annette geht ins Wasser! Über´s Wasser gehen wäre ja auch zuviel verlangt. Trotzdem sensationell. So das war "im Wasser", danach folgt eine Fahrt ins Zentrum, dort folgt der Teil "am Wasser". Ein Kurzbesuch, um mal den Strand zu sehen, an dem wir vor 25 Jahren mit einem amerikanischen Paar Mekhong-Whiskey getrunken haben und die Kniffel-Würfel nicht mehr erkennen konnten. Mann, waren wir voll! Ja, ja damals...
Nach einem Abstecher zu einer neuen Shopping Mall an der Phetkasem Road, die anscheinend die Thais begeistert, ziehen wir es vor, im Hotel zu essen. Heute gibt es u.a. Yum Nai, thailändischer, sehr scharfer Seafood-Salat. Das ist der Teil "aus dem Wasser" und Uwe bereut diesen Teil morgen noch mehrfach auf einem speziellen Örtchen. Kann aber auch das Massaman Curry gewesen sein, wer weiss...
Nach einem Abstecher zu einer neuen Shopping Mall an der Phetkasem Road, die anscheinend die Thais begeistert, ziehen wir es vor, im Hotel zu essen. Heute gibt es u.a. Yum Nai, thailändischer, sehr scharfer Seafood-Salat. Das ist der Teil "aus dem Wasser" und Uwe bereut diesen Teil morgen noch mehrfach auf einem speziellen Örtchen. Kann aber auch das Massaman Curry gewesen sein, wer weiss...
Mittwoch, 28. März 2012
Back in Hua Hin
Geschafft! Außer den besagten francois terrible haben wir heute unsere Ruhe beim Frühstück. Schnell checken wir aus und fahren ins 30 km entfernte Schwesterresort des Hotels, dem Mida Golf Club und Resort. Der Platz ist auf den ersten 9 Loch eher langweilig, gibt Uwe aber mal die Gelegenheit, eine 38 zu spielen. Die Euphorie wird schnell gebremst, die zweite Halbrunde ist ungleich schwerer und der Score geht in den Keller. Aber knapp unter 90 geht ja auch noch. Annette ist derweil vollkommen ausgepowert. Kein Wunder bei der "dicken" Luft und Temperaturen über 35°. Erst Essen und Trinken im Clubhaus baut uns wieder auf. Wir starten gegen 13:00 Uhr Richtung Hua Hin und über diverse (schlecht ausgeschilderte) Nebenstraßen geht es über Ratchaburi (Stopp im 7eleven für Sandwiches, Cola, Zigaretten und Geld am Automaten) weiter auf der A4, ein 6-spuriger Highway, der uns bis zum Küstenort und Sommerresidenz des Königs führt.
Nach 3 Stunden haben wir die Abzweigung zum "The Residence" erreicht und können unsere Jacuzzi-Pool-Villa beziehen. 2 Schlafzimmer, ein großer Wohnraum und ein großzügiger Außenbereich - hier werden wir uns 4 Nächte hoffentlich wieder wohlfühlen. Heute essen wir im anweseneigenen Restaurant: The Rez. Der Besitzer Dave spendiert zum Essen ein Flasche Weißwein vom Hua Hin Vineyard. Ja, 25 km außerhalb der Stadt gibt es tatsächlich ein Weingut, eines von 4 oder 5 in ganz Thailand. Zum Sirloinsteak und für Annette Tom Yum soup mit roti schmeckt dieser ausgesprochen gut und wir geniessen den Abend an einem extra für uns festlich gedeckten Tisch am See. Wie romantisch.
Nach 3 Stunden haben wir die Abzweigung zum "The Residence" erreicht und können unsere Jacuzzi-Pool-Villa beziehen. 2 Schlafzimmer, ein großer Wohnraum und ein großzügiger Außenbereich - hier werden wir uns 4 Nächte hoffentlich wieder wohlfühlen. Heute essen wir im anweseneigenen Restaurant: The Rez. Der Besitzer Dave spendiert zum Essen ein Flasche Weißwein vom Hua Hin Vineyard. Ja, 25 km außerhalb der Stadt gibt es tatsächlich ein Weingut, eines von 4 oder 5 in ganz Thailand. Zum Sirloinsteak und für Annette Tom Yum soup mit roti schmeckt dieser ausgesprochen gut und wir geniessen den Abend an einem extra für uns festlich gedeckten Tisch am See. Wie romantisch.
Dienstag, 27. März 2012
Golf, 3 Reisegruppen und ´n paar doofe Franzosen
Wir sind viel zu spät! Erst um 7:00 Uhr beim Frühstück. Da haben unsere Russen schon vieles zermanscht. Morgen sind wir früher. Ein weiterer Tag im Mida Resort steht bevor, ebenso ein Runde im 50 km entfernten Blue Sapphire Golf Resort, mittlerweile werden 54 Löcher angeboten. Der Platz A-B ist spektakulär - und wahnsinnig schwer! Wasser vorne, rechts, links, zum Glück nicht von oben - das kommt später. Die ersten 9 sehen trotzdem nach Golf aus, die zweiten 9 wohl eher nach Platzreifeprüfung. Selber Schuld, wenn man nach notwendiger Rast an Loch 10 nicht mehr in Tritt kommt. Nevertheless, fun fun fun all the time. I´m loving it! McDonalds gint es hier weit und breit zwar nicht, dafür aber immer wieder lecker Essen nach dem Golfen im Clubhaus mit Blick auf´s 18. Grün und vielen versemmelten Bällen in besagten Wasserhindernissen. Schön, daß die Anderen genauso unvermögend sind.
Nach dieser schwülheißen Runde und dem Essen fahren wir zurück zum Resort - und der Himmel entlädt sich! Der erste Regen in unserem Urlaub versucht alles aufzuholen, was er vorher versäumt hat. Nach diesem Sommergewitter brauchen wir eine Dusche und sind danach genauso durchgeschwitzt wie zuvor. Annette nutzt die Zeit für eine 1,5-stündige Massage und schwärmt danach von Gesichtspackungen nie da gewesener Qualität. Wie schön...
Beim Abendessen im Hotel können wir die Organisationstalente der Thai-burmesischen Belegschaft bewundern, wie diese 3 Reisegruppen buffettechnisch versorgt (darunter unsere Russen) und noch Zeit für die Individualreisenden hat (also uns). Leider sind auch noch 4 Franzosen "on their own" unter den Gästen. Da fragt man sich, wo kommt eigentlich die Merkelsche Sympathie für Sarkozy her? Obwohl mir der heute abend lieber gewesen wäre als diese arroganten cretins. Attendez, mes amis francais, je ne t´aime vous, oder so! Voulez vous couchez avec moi? Oder: Wo bleibt denn wohl der Kutscher? Bon soir, le commisaire. Je ne regrette nien. Pahh.
Nach dieser schwülheißen Runde und dem Essen fahren wir zurück zum Resort - und der Himmel entlädt sich! Der erste Regen in unserem Urlaub versucht alles aufzuholen, was er vorher versäumt hat. Nach diesem Sommergewitter brauchen wir eine Dusche und sind danach genauso durchgeschwitzt wie zuvor. Annette nutzt die Zeit für eine 1,5-stündige Massage und schwärmt danach von Gesichtspackungen nie da gewesener Qualität. Wie schön...
Beim Abendessen im Hotel können wir die Organisationstalente der Thai-burmesischen Belegschaft bewundern, wie diese 3 Reisegruppen buffettechnisch versorgt (darunter unsere Russen) und noch Zeit für die Individualreisenden hat (also uns). Leider sind auch noch 4 Franzosen "on their own" unter den Gästen. Da fragt man sich, wo kommt eigentlich die Merkelsche Sympathie für Sarkozy her? Obwohl mir der heute abend lieber gewesen wäre als diese arroganten cretins. Attendez, mes amis francais, je ne t´aime vous, oder so! Voulez vous couchez avec moi? Oder: Wo bleibt denn wohl der Kutscher? Bon soir, le commisaire. Je ne regrette nien. Pahh.
Montag, 26. März 2012
Ab durch die (kochende) Mitte
Bei kühlen 25° starten wir unsere Reise quer durch die zentrale Ebene Thailands. Hier ist die Reiskammer des Landes, hier quält man sich über Provinzstraßen von Ost nach West, ein gewagtes Überholmanöver nach dem anderen, um die zahlreichen LKWs zu umfahren und links und rechts nach Mopeds mit Seitenwagen, Pickups und sonstigem Verkehrsbehinderungen Ausschau zu halten. Der Blick auf die Straße ist Pflicht, Überraschungen nie ausgeschlossen. So hangeln wir uns in 4 Stunden zu unserem nächsten Ziel, das Mida Resort ca. 40 km östlich von Kanchanaburi, schwülheiß am River Kwai gelegen (38°!!). Unsere 200 m² große Poolvilla bietet Tropenfeeling pur, bezahlbarer Luxus, wenn man rechtzeitig bucht und auch noch weiß, wo!
Viel Zeit gönnen wir uns allerdings nicht zum Genießen, die nächste Golfrunde ruft. Im 10 km entfernten Nichigo Resort und Golf Club powern wir uns so richtig aus. Golfschnäppchen sind in der Region Standard, heute kostet die Runde ca. € 20, morgen nur € 10 und übermorgen nur € 12. Nichigo ist wie so viele Plätze in Thailand auf japanische Gäste zugeschnitten, woanders beherrschen Koreaner die Szene. Der Platz ist ein einziges Paradies für Botaniker und Freunde von blühenden Sträuchern und Bäumen. Für slicende und hookende Golfer ist er es wegen der Unzahl an Bäumen eher nicht. Nach der Runde, die wir wegen teils geschlossener Kioske halb verdurstet beenden, laben wir uns an der Clubhaus-Gastronomie und verzichten auf´s Abendessen im Resort.
Dafür geniessen wir den Rest des Tages am eigenen Pool. Eine russische Reisegruppe wirft neugierige Blicke auf unseren großzügigen Wohnbereich. Na dann, mit einem letzten Chang-Beer: Nasdarowje!
Viel Zeit gönnen wir uns allerdings nicht zum Genießen, die nächste Golfrunde ruft. Im 10 km entfernten Nichigo Resort und Golf Club powern wir uns so richtig aus. Golfschnäppchen sind in der Region Standard, heute kostet die Runde ca. € 20, morgen nur € 10 und übermorgen nur € 12. Nichigo ist wie so viele Plätze in Thailand auf japanische Gäste zugeschnitten, woanders beherrschen Koreaner die Szene. Der Platz ist ein einziges Paradies für Botaniker und Freunde von blühenden Sträuchern und Bäumen. Für slicende und hookende Golfer ist er es wegen der Unzahl an Bäumen eher nicht. Nach der Runde, die wir wegen teils geschlossener Kioske halb verdurstet beenden, laben wir uns an der Clubhaus-Gastronomie und verzichten auf´s Abendessen im Resort.
Dafür geniessen wir den Rest des Tages am eigenen Pool. Eine russische Reisegruppe wirft neugierige Blicke auf unseren großzügigen Wohnbereich. Na dann, mit einem letzten Chang-Beer: Nasdarowje!
Sonntag, 25. März 2012
Narai Hill No. 5
Nein, kein Parfum, sondern eins der schönsten Löcher Thailands. Und wo? Im absoluten Niemandsland, obwohl mitten in Zentralthailand. Nordöstlich von Lopburi (noch eine alte Königshauptstadt) liegt das Narai Hill Golfresort im Nirwana. Hierhin hat es uns nach 4 Stunden Fahrt von Sukhothai und 330 km verschlagen. Wir buchen uns ins Hotel ein und bekommen für THB 3.600 ein vernünftig großes Zimmer mit Terrasse sowie für beide eine Runde Golf auf dem wirklich sehenswerten Golfplatz. Ringsrum ist nix außer Landschaft. Nächste Woche findet hier ein Challenge Turnier der Qualifying School Thailands statt, sozusagen die Qualifikationsrunde für die 1. Liga unter Golf-Pro´s. Einen von denen haben wir auf der Runde, die wir gegen 13:00 Uhr starten, vor uns. Wir genießen den Platz, die neuen golferischen Eindrücke (landschaftlich und spieltechnisch allemal) und sind nach knapp 4 Stunden vollkommen erledigt. Ach ja, Narai Hill No. 5, ein Par 5 rund um einen großen See, hat für Uwe zu einem Par und für Annette zu einem Bogey gereicht. Ein Hammerloch, auf dem Bild so nicht zu erkennen. Wer auf Golfplätzen keine Wasserhindernisse mag, sollte Thailand gar nicht ins Kalkül zu ziehen. Den Abend verbringen wir fast zwangsläufig im Restaurant des Clubhauses mit viel Bier (für Uwe) und Thaiküche.
Samstag, 24. März 2012
Manche mögen´s heiß
Fangen wir heute mal hinten an: 21: 30 Uhr abends, rabenschwarze Nacht, auf der Terrasse, 33° Celsius, kein Lüftchen, Grillen zirpen, eine Dose Chang-Bier und eine Zigarette. Das ist Urlaub: Wer das nicht nachvollziehen kann, soll doch zuhause bleiben. Heute so erlebt in Sukhothai, der alten thailändischen Königshauptstadt. Den Weg hierhin ins Tharaburi Resort mit den individuell gestalteten Zimmern haben wir uns 3,5 Stunden lang über Siams Landstraßen erkämpft.
Nach einem frühen Frühstück starten wir um 8:00 Uhr gen Gold Canyon Golf Resort in der Nähe von Lamphun und erreichen den Platzeine Stunde später. Das Greenfee handeln wir von THB 2500 auf THB 750 runter, da macht es direkt mehr Spaß. Von morgendlicher Kühle ist nichts zu spüren, direkt am 1. Abschlag dampfen wir schon. Nach den ersten 9 Löchern sind wir halb verdurstet und im Halfway-Kiosk kühlen wir uns mit eiskalten Getränken ab. Die zweiten Neun sind eine weitere harte Probe, sowohl spieltechnisch extrem schwer als auch temperaturmäßig eine Herausforderung. Nach gefühlten 40° am letzten Loch sind wir froh, unter die Dusche zu kommen und bei Bier und Cola im Clubhaus Tofu-Suppe mit Seegras, pork mit Kohl und Khao Pad (gebratener Reis) zu genießen. Lecker!
Wir steigen um 14:40 Uhr ins Auto, das stundenlang in der prallen Sonne stand. Heiße Kiste! Wir benötigen 3 Stunden 20 Minuten bis Sukhothai, 270 Kilometer Fahrt meist über weniger befahrene Nebenstraßen, Route 1033, 11, 1023, 1125, 1147, 1, 1113 führen uns ans Ziel.
Das Hotel ist gut gebucht und so sind wir beim Abendessen unter zahlreichen anderen Gästen (12 an der Zahl, für so ein kleines Hotel ganz schön viel). Nach dem Genuss exzellenter Thaiküche verschwindet Annette noch für eine Stunde zur Fuß-Massage, ich bleibe im Restaurant und blogge derweil, um wieder „bei zu kommen“. Den Rest des Abends, wie bereits erwähnt, verbringen wir unter tropischen Bedingungen auf der Terrasse und erfreuen uns an unserem schön designtem Zimmer. Hot night!
Nach einem frühen Frühstück starten wir um 8:00 Uhr gen Gold Canyon Golf Resort in der Nähe von Lamphun und erreichen den Platzeine Stunde später. Das Greenfee handeln wir von THB 2500 auf THB 750 runter, da macht es direkt mehr Spaß. Von morgendlicher Kühle ist nichts zu spüren, direkt am 1. Abschlag dampfen wir schon. Nach den ersten 9 Löchern sind wir halb verdurstet und im Halfway-Kiosk kühlen wir uns mit eiskalten Getränken ab. Die zweiten Neun sind eine weitere harte Probe, sowohl spieltechnisch extrem schwer als auch temperaturmäßig eine Herausforderung. Nach gefühlten 40° am letzten Loch sind wir froh, unter die Dusche zu kommen und bei Bier und Cola im Clubhaus Tofu-Suppe mit Seegras, pork mit Kohl und Khao Pad (gebratener Reis) zu genießen. Lecker!
Wir steigen um 14:40 Uhr ins Auto, das stundenlang in der prallen Sonne stand. Heiße Kiste! Wir benötigen 3 Stunden 20 Minuten bis Sukhothai, 270 Kilometer Fahrt meist über weniger befahrene Nebenstraßen, Route 1033, 11, 1023, 1125, 1147, 1, 1113 führen uns ans Ziel.
Das Hotel ist gut gebucht und so sind wir beim Abendessen unter zahlreichen anderen Gästen (12 an der Zahl, für so ein kleines Hotel ganz schön viel). Nach dem Genuss exzellenter Thaiküche verschwindet Annette noch für eine Stunde zur Fuß-Massage, ich bleibe im Restaurant und blogge derweil, um wieder „bei zu kommen“. Den Rest des Abends, wie bereits erwähnt, verbringen wir unter tropischen Bedingungen auf der Terrasse und erfreuen uns an unserem schön designtem Zimmer. Hot night!
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